“Music Is My Best Friend”!

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Wenn StadtLandFFluss.de ein Bild aussuchen müsste, um das Helene Beach Festival 2016 zusammenzufassen, wäre es dieses: Mark Foster reißt die Arme nach oben und lächelt wie ein Sieger. Die passenden Lyrics dazu wären: ,,Music is my best friend” von Alle Farben.

Warum? Zum sechsten Helene Beach Festival kamen wieder Musiklover aus ganz Deutschland und auch aus Polen zusammen. Sie rissen die Arme nach oben, wie Mark Foster, wenn sie ihre Stars live on Stage bejubelten und hatten gute Laune.

Das Festival lockte, Medienberichten zufolge, etwa 25.000 Besucher an, war ausverkauft und bot in diesem Jahr noch mehr Festivalfläche. Auf den Stages performten über 100 Künstler und die Stimmung war wie der Sommer: heiß und cool zugleich.

Ein solches Event zu organisieren, wird einige Nerven gekostet haben. Umso erstaunlicher waren neben den großartigen Acts und Artist die liebevolle Auswahl der Dekoration. Unweit der Hauptbühne gab es eine Art Chill-out-Area, wo die Gäste in Hängematten in den Sternenhimmel schauen konnten. Besonders beliebt waren Schaukeln, die in großen Kiefern befestig waren. Dort schaukelten Pärchen, übermütige Jungs oder einfach jeder, der sich ausruhen wollte.

IMG_1794Unweit davon fand sich die Bar für Melonenshakes. Hier konnte man sehen, wie Unmengen an Melonen zerlegt und in fruchtige Drinks verwandelt wurden. Das Fazit von der alkoholfreien Variante: eine köstliche Erfrischung für lange Nächte! Natürlich gabs die Drinks auch mit Schuss. ;)

Die Chill-out-Area war mit farbigen Planen, bunten Lichtern, Lampenschirmen und Sternen verziert. Auch der Laguna Beach wurde mit bunten Lichtern und viel Metall geschmückt.

Die Konfetti-Massen, die an der Hauptbühne niederfielen, waren mal gold, mal weiß, mal in langen Fäden. Diese Fäden segelten wie Luftschlangen auf die Feiernden herab und verbanden jedem mit jedem. Ein Gefühl der Verbundenheit breitete sich aus. Verbundenheit, Hoffnung, Heimat, große Liebe – all diese Gefühle werden dem Symbol Anker zugeschrieben.

Dieser war das Wiedererkennungsmerkmal des Festivals. Man fand ihn auf Plakaten, auf den liebevoll gestalteten Eintrittsarmbändern und auf Fan-Artikeln. Innerhalb von wenigen Tagen sah man Festivalbesucher mit Hoodies, Rucksäcken oder T-Shirts mit Anker.

Das Armband war Eintrittskarte und Zahlungsmittel zugleich. Vorab und während des Festivals konnten sich die Festivalbesucher Geld auf den, im Armband integrierten Chip, laden und damit Drinks und Essen bezahlen. Diese Lösung schien absolut zu funktionieren, denn die Schlangen an den Imbissbuden und Bars waren erfreulicherweise sehr überschaubar.

Kein Wunder, dass die meisten Festivalgäste so waren, wie Mark Foster auf dem Foto. Denn Musik ist aller Festivalgäste bester Freund! ,,One Beach. One Festival. One Love.

 

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Fotos: Yon Houng Ooi