Mittwoch: Wildfremde im Bett

Eine Woche lang mit verschiedenen Wecker-Apps aufstehen? StadtLandFluss.de testet sie für euch: 

Vor dem Mittwoch graute StadtLandFFluss.de. Mit der App „Wakie“ sind Leute auf der ganzen Welt miteinander vernetzt. Kann kein realer Mensch einen anrufen, kommt ein Roboter zum Einsatz. Die App wird nicht nur als Wecker benutzt. Man kann sich auch über sein Liebesleben unterhalten oder sich etwas vorsingen lassen.

Beim Stellen des Weckers wird das Geburtsdatum abgefragt, angeblich, um den perfekten Gesprächspartner zu finden. StadtLandFFluss.de wählte die Sprache Englisch aus. Zuerst rief jemand aus Italien an. Es tönte: „Hello. Hello. Hello“ aus dem Hörer, sagte „Good Morning“, aber entweder war mein Gegenüber nicht gesprächig oder hörte StadtLandFFluss.de nicht. Beim zweiten Klingeln war ein weiblicher Roboter mit amerikanischem Akzent dran. Sie wünschte einen guten Morgen. Der dritte Anruf kam aus dem Irak. Es rauschte in der Leitung, und ich legte genervt auf.

Positiv: Wer mit den Anrufern Kontakt halten will, kann das mit Textnachrichten tun. Die Nummer bleibt aber geheim – das verhindert Telefonterror.

Negativ: Bei sehr seichten Klingeltönen darf man nicht im Tiefschlaf sein, sonst überhört man  „Wakie“.

Fazit: Kontaktfreudige Sleepys sind sehr willkommen in der App, aber ein liebes Streicheln über die Wange vom Partner kann kein Fremder ersetzen.

Am Montag testete StadtLandFFluss.de Koreas Wecker-App Nummer eins!