Künstlicher Sonnenaufgang

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Das Wake-Up Light von Philips zeigt nachts leuchtend die Uhrzeit an.

StadtLandFFluss.de hat in dieser Woche verschiedene Wecker-Apps getestet. Nachdem „bedr radio“ die beste App der Woche war, kam heute Morgen das Wake-Up Light von Philips an die Reihe. Das Wake-Up Light ist keine App, sondern ein Wecker von Philips.

Dieses soll wie ein Sonnenaufgang funktionieren. Vor der Zeit, zu der man geweckt werden will, geht langsam das Licht des Weckers an und wird immer heller, bis zur maximal eingestellten Helligkeitsstufe. Wenn die Weckzeit 8.00 Uhr beträgt, hat er um 8.00 Uhr die  maximale Helligkeit erreicht und gleichzeitig setzt das Radio (oder alternativ Naturklänge) ein.

Was ein bisschen aussieht wie ein senkrecht aufgestelltes Ufo, ist das weiße Bedienfeld des Weckers. Hier kann man den Wecker per „touch“  einstellen: Weckzeit, zehn verschiedene Helligkeitsstufen und Radiofrequenzen, sowie die Weckerlautstärke. Mit einer Antenne funktioniert der Wecker gleichzeitig als Radio.

Fazit: Der Wecker ist mit der Bedienungsanleitung schnell bedient. Hat man den Trick ein Mal raus, geht das Einstellen in Routine über. Das Licht nimmt man unbewusst beim Schlafen wahr und weckt den Geist. So wurde StadtLandFFluss.de nicht aus dem Tiefschlaf gerissen, sondern von der künstlichen Sonne wachgeküsst. Wenn das Radio einschaltet, wird man wie bei der App „bedr radio“ mit Nachrichten, Wettern oder aktueller Musik, je nach Geschmack, geweckt. Mit über hundert Euro muss jeder selbst wissen, ob eine Radio-Wecker-App ausreicht einen zu wecken oder ob man am Besten mit Licht, bzw. einer Kombination aus Licht und Musik, aufwachen will.

Morgen erklärt Prof. Dr. Ingo Fietze von der Charité in Berlin uns, wie sinnvoll Wecker-Apps sind und was gesunder Schlaf ist.

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Das Wake-Up Light hat im Test bei StadtLandFFluss.de gut abgeschnitten.